Interview zum Fall Dr. Gianna K. mit dem Direktor des Amtsgerichts Mainz

Warum wird vom Amtsgericht Mainz eine Gutachterin aus Hamburg engagiert, Herr Wilhelmi?

Jens Wilhemi (Foto: Justiz Rheinland-Pfalz)
Jens Wilhemi (Foto: Justiz Rheinland-Pfalz)

Fünf Väter erheben schwere Betrugsvorwürfe gegen die Mainzer „Gutachterin“ Dr. Gianna K.. „Sie betrügt Kinder gezielt um ihre Väter“, klagt ein betroffener Vater aus Mainz an. „Frau Dr. K. wird bundesweit von einer Seilschaft von ideologisch verblendeten Richterinnen eingesetzt, um Vätern das Sorgerecht für ihre Kinder zu entziehen“, sagt ein anderer betroffener Vater. Gleich fünf Fälle von Vätern, in denen Dr. Konrad vom Gericht als Gutachterin beauftragt worden ist und die offensichtlich immer nach dem gleichen Schema ablaufen, liegen der Redaktion von report vor. Die "Gutachterin" Dr. K. streitet die Vorwürfe laut einer Mitteilung ihrer Anwältin ab. Wir führten mit dem Direktor des Amtsgerichts Mainz, Jens Wilhelmi, ein Interview zum Fall Dr. Gianna K.. Was ist dran an den Vorwürfen?                 

                                                    report Interview

 

Dr. Gianna K. gibt nach sicheren Erkenntnissen von report mehrere Scheinadressen ihrer angeblichen psychologischen Praxen und ihres angeblichen psychologischen Instituts im Rhein-Main-Gebiet, in Berlin und in Hamburg an, die allesamt nicht existieren (Gerichtsakten liegen report vor). Frau Dr. Gianna K, ist nicht approbiert und verfügt über keine Kammerzulassung als forensische Gutachterin, sie darf keine psychologische Praxis betreiben.

 

Herr Wilhelmi, warum wird vom Amtsgericht Mainz eine Gutachterin beauftragt, die sich offensichtlich des Titelmissbrauchs nach §123a StGB und der falschen Angabe der Berufsbezeichnung nach § 132 a StGB schuldig macht?

Jens Wilhelmi: Mir liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass gegen Frau Dr. K. Strafverfahren wegen Titelmissbrauchs oder falscher Angabe der Berufsbezeichnung beim Amtsgericht Mainz anhängig sind oder waren.

Anmerkung der Redaktion: Eine Strafanzeige gegen Dr. Gianna K., Diplom-Psychologin, wegen gewerbsmäßigem Betrugs nach § 148 StGB, Abrechnungsbetrugs nach § 263 StGB, uneidlicher Falschaussagen im Amt nach § 153 StGB, Titelmissbrauchs nach §123a StGB, falscher Angabe der Berufsbezeichnung nach § 132 a, übler Nachrede nach § 186 StGB und Verstoßes gegen die Datenschutzbestimmungen liegt dem Bundeskriminalamt in Wiesbaden vor (Aktenzeichen noch unbekannt).

 

Warum wird vom Amtsgericht Mainz eine Gutachterin aus Hamburg engagiert? Warum werden vom Amtsgericht diese Scheinadressen der Gutachterin Dr. K.  nicht überprüft?

Jens Wilhelmi: Die Auswahl der Gutachter und Gutachterinnen erfolgt durch die zuständigen Richterinnen und Richter im Rahmen deren richterlicher Unabhängigkeit. Mir liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass die Gutachterin Dr. K. über Scheinadressen verfügt.

 

Warum wird von Richterin Dr. Büch-Schmitz ein Gutachten von Frau Dr. Gianna K., in dem nur die Mutter zu Wort kommt, beauftragt? Macht so ein Gutachten Ihrer Meinung nach Sinn?

Jens Wilhelmi: Die Auswahl der Gutachter und Gutachterinnen erfolgt durch die zuständigen Richterinnen und Richter im Rahmen deren richterlicher Unabhängigkeit. Eine inhaltliche Überprüfung, Wertung oder Ähnliches ist mir nicht möglich.

 

Warum muss ein Vater ein Gutachten bezahlen, obwohl die Gutachterin Dr. K. laut Amtsgericht Mainz befangen ist?

Jens Wilhelmi: Die Entscheidung über die Kosten des Verfahrens erfolgt durch die zuständigen Richterinnen und Richter im Rahmen deren richterlicher Unabhängigkeit. Die Entscheidung ist durch Rechtsmittel überprüfbar.

 

Es liegen unserer Redaktion etliche Stellungnahmen vor, dass Frau Dr. K. sich der Falschaussagen im Amt schuldig gemacht hat, ganz offensichtlich mit Vorsatz und immer zum Nachteil der Väter. Warum wird vom Amtsgericht Mainz eine notorische Lügnerin, die offensichtlich grundsätzlich den Vätern durch ihre Gutachten das Sorgerecht entzieht, engagiert? 

Jens Wilhelmi: Mir liegen keine Erkenntnisse darüber vor, dass es sich bei Frau Dr. K. „um eine notorische Lügnerin handelt, die offensichtlich grundsätzlich den Vätern durch ihre Gutachten das Sorgerecht entzieht“. Die sorgerechtliche Entscheidung erfolgt nicht durch Sachverständige sondern durch richterliche Entscheidung, diese ist durch Rechtsmittel überprüfbar.

 

Halten Sie die Abrechnung über 17.000 Euro der Frau Dr. K. im Fall 37 F 225/15 für gerechtfertigt? Falls Nein, warum haben Sie keine Strafanzeige gegen Frau Dr. K. wegen Abrechnungsbetrugs gestellt?

Jens Wilhelmi: Die Höhe der Kosten für ein Gutachten sind einzelfallbezogen zu sehen, eine generelle Aussage, ob diese „gerechtfertigt“ sind ist mir nicht möglich. 

 

Warum gibt es am Amtsgericht Mainz keinen Verteilungsplan für Gutachter?

Jens Wilhelmi: Ein Verteilungsplan für Gutachter ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Die Auswahl der Gutachter und Gutachterinnen erfolgt durch die zuständigen Richterinnen und Richter im Rahmen deren richterlicher Unabhängigkeit.

 

Herr Wilhelmi, vielen Dank für das Interview!

(report)

Hintergrund: Diese Scheinadressen gibt Dr. Gianna K. bei Gerichten an

Auf einer ihrer Websites gibt Frau Dr. K. die angebliche Adresse ihrer angeblichen Praxis Rhein-Main an - selbst die angegebene Postleitzahl 55555 Mainz existiert nicht (Screenshot: Früherwisser Media)
Auf einer ihrer Websites gibt Frau Dr. K. die angebliche Adresse ihrer angeblichen Praxis Rhein-Main an - selbst die angegebene Postleitzahl 55555 Mainz existiert nicht (Screenshot: Früherwisser Media)

Frau Dr. Gianna K. gibt mehrere Scheinadressen ihrer angeblichen psychologischen Praxen und ihres angeblichen psychologischen Instituts im Rhein-Main-Gebiet, in Berlin und in Hamburg an, die allesamt nicht existieren. Frau Dr. Gianna K. ist nicht approbiert und verfügt über keine Kammerzulassung als forensische Gutachterin, sie darf keine psychologische Praxis betreiben.

 

Frau Dr. Gianna K. gibt beim Amtsgericht Mainz und Amtsgericht Kiel an, sie besäße eine „Familienpsychologische Praxis“ in der Bartholmäusstraße 79 in Hamburg.

 

Diese angebliche Praxis von Frau Dr. Gianna K. existiert nicht, es ist/war ihre Privatadresse.

 

Frau Dr. Gianna K. gibt beim Amtsgericht Mainz an, sie besäße ein „psychologisches Institut“ in der Erich-Ollenhauer-Straße 231c in 65199 Wiesbaden.

 

Dieses angebliche „psychologische Institut“ von Frau Dr. Gianna K. existiert nicht und hat auch nie existiert.

 

Frau Dr. Gianna K. gibt beim Amtsgericht Mainz an, sie besäße eine „Familienpsychologische Praxis“ in der Rheinallee 62 A in 55555 Mainz.

 

Diese angebliche Praxis von Frau Dr. Gianna K. existiert nicht, selbst die vor dem Amtsgericht Mainz angegebene Postleitzahl existiert nicht und hat auch nie existiert.

 

Frau Dr. Gianna K. gibt beim Amtsgericht Berlin-Schöneberg an, sie besäße eine Adresse/Praxis in der Jablonskistr. 37 in 10405 Berlin.

 

Diese angebliche Adresse von Frau Dr. Gianna K. existiert ebenfalls nicht. In dem Fall hat sie psychologische Tests (MMP II Tests), die sie als nicht approbierte Diplom-Psychologin gar nicht durchführen durfte, an der Hotelbar des Aspria Hotels in Berlin durchgeführt.

Frau Dr. Konrad gibt bei Gericht an, sie besäße eine "Familienpsychologische Praxis" in Hamburg - diese existierte jedoch nie. Sie ist auch nicht berechtigt, eine Praxis zu führen (Foto: Früherwisser Media)
Frau Dr. Konrad gibt bei Gericht an, sie besäße eine "Familienpsychologische Praxis" in Hamburg - diese existierte jedoch nie. Sie ist auch nicht berechtigt, eine Praxis zu führen (Foto: Früherwisser Media)

Frau Dr. Gianna K. gibt in jedem dieser Gerichtsbezirke eine dortige falsche

Anschrift an. Sie tut das, um dort beauftragt zu werden - obwohl sie dafür gar nicht
geeignet ist, schon räumlich nicht. Sie gibt eine falsche Anschrift an, um den Eindruck zu erwecken, sie wäre räumlich dafür in der Lage, preisgünstig zu den zu begutachtenden Personen hinzufahren. Das ist sie aber nicht. Sie täuscht etwas vor, um einen Auftrag zu erhalten. Danach rechnet sie nachweislich extrem hohe Kosten ab, bis zu über 17.000 Euro für ein Gutachten. Laut Recherchen von report hat sie sich in mindestens zwei Fällen des Abrechnungsbetrugs schuldig gemacht (Gerichtsabrechnungen liegen report vor
). In einem weiteren Mainzer Fall ist Akteneinsicht inklusive der Rechnung von Frau Dr. K. beantragt worden. Auch in dem Fall gibt es Anzeichen, dass sie auch dort Abrechnungsbetrug begangen haben könnte. Sie wurde in dem Fall laut Angaben vom Vater vom Amtsgericht Mainz für befangen erklärt und schickte ihr Gutachten - offensichtlich geistig verwirrt - statt ans Gericht an die Staatsanwaltschaft Mainz.

 

Neun Kilometer von Hamburg nach Mainz? "So unwissend kann eine Richterin gar nicht sein", sagt einer der Väter.  (Foto: Früherwisser Media)
Neun Kilometer von Hamburg nach Mainz? "So unwissend kann eine Richterin gar nicht sein", sagt einer der Väter. (Foto: Früherwisser Media)

Auch in Mainz hat sie psychologische Tests (MMP II Tests) durchgeführt, die sie als nicht approbierte Diplom-Psychologin gar nicht durchführen durfte. In einem Mainzer Fall rechnete Dr. Gianna Konrad Fahrtkosten von ihrer angeblichen "Familienpsychologischen Praxis" in Hamburg nach Mainz von neun Kilometern ab. "Mit Verlaub, so unwissend kann eine Richterin doch gar nicht sein, dass sie glaubt von Hamburg nach Mainz sind es neun Kilometer", so einer der betroffenen Väter. "Das ist nicht mehr zu erklären, das ist meiner Meinung nach Mütter-Mafia pur und Rechtsbeugung." (Rechnung von Dr. Gianna K. mit Hamburger Adresse über insgesamt 15.907,55 Euro liegt report vor, abgezeichnet von der Mainzer Richterin Stefanie Pfeffer). Laut einem Beschluss vom Amtsgericht Worms darf die Richterin Stefanie Pfeffer sogar "Verbrecherin" genannt werden. Die mit der Sache beschäftigte Richterin Normande-Abatte hatte zum Ausdruck gebracht, dass die Äußerung "Richterin Stefanie Pfeffer sei eine Verbrecherin" vom Grundrecht der Meinungsfreiheit gedeckt sei und gegenüber dem Ehrenschutz der Richterin Pfeffer Vorrang genieße (wir berichteten).

 

In einem Fall aus Schleswig-Holstein führte Frau Dr. K. psychologische Fachgespräche in einem rappelvoll besetzten Café in Wedel (Bäckerei Junge). "Meine Frau sagte, dass alle Nachbartische ganz lange Ohren bekamen und genüsslich zuhörten, die meisten Besucher des Cafés sind sehr alt", so einer der fünf betroffenen Väter.  

 

In einem weiteren Mainzer Fall ging Dr. Gianna K. laut unseren Informationen offenbar so hanebüchen vor, dass sogar die Richterin Dr. Claudia Büch-Schmitz für befangen erklärt wurde.

 

Auf einer ihrer Websites gibt Frau Dr. K. zudem an, sie besäße mehrere psychologische Praxen auch in Norddeutschland - ohne Angabe der Adressen. Die Redaktion von report geht davon aus, dass auch diese nicht existieren und nie existiert haben.

 

Laut Prof. Dr. Werner Leitner, Ordentlicher Professor für Angewandte Psychologie an der IB-Hochschule Berlin, hat er drei Gutachten der Diplom-Psychologin Dr. Gianna K. überprüft und keines davon als gerichtlich verwertbar eingestuft (zwei wissenschaftliche Expertisen von Prof. Dr. Leitner liegen report vor). Immer sollte dem Vater das Sorgerecht entzogen werden.

 

Mehrere betroffene Väter erklärten gegenüber report, Frau Dr. Gianna K. hätte die Gerichtsakten auch einfach komplett nicht gelesen, nicht einmal die Namen der Kinder hätte sie gekannt. "Aus ihrer Sicht macht das ja Sinn, sie weiß ja vorher, was die Richterinnen von ihr wollen", erklärte einer der betroffenen Väter aus Mainz. "Sie weiß ja schon vorher, was beim Gutachten rauskommen soll." Ein anderer Vater der zwei betroffenen aus Schleswig-Holstein sagte unserer Redaktion: "Dass sie dann aber zudem unglaublich viele Stunden für die angebliche Aktenkunde abrechnet, ist unfassbar dreist - schlicht und einfach Betrug."

 

report hat auch eine Anfrage an die Gutachterin Dr. Gianna K. gestellt. Antworten zu unserem umfangreichen Fragenkatalog wurden nicht mitgeteilt. Unsere Redaktion wollte Dr. K. ausdrücklich Gelegenheit geben, zu den vielen Vorwürfen, wie zum Beispiel sie sei selber alleinerziehende Mutter, die einen hochstrittigen Sorgerechtsstreit hinter sich hat, Stellung zu beziehen. Die Anwältin der "Gutachterin" teilte report lediglich mit: "Im Hinblick auf Ihre Fragen teilen wir mit, dass unsere Mandantin weder Praxen unter Scheinadressen betreibt noch Untersuchungen bzw. Begutachtungen durchführt, ohne hierzu qualifiziert und zugelassen zu sein. Abrechnungen erfolgen korrekt nach JVEG. Unsere Mandantin hat auch keine Kenntnis von Ermittlungsverfahren gegen ihre Person oder gegen sie von Dritten erhobene Vorwürfe der „Falschaussage im Amt“. Unsere Mandantin hat weder Untersuchungen noch „psychologische Fachgespräche“ in einer Hotellobby oder einem vollbesetzten Café geführt. Sämtliche der von Ihnen erhobenen Vorwürfe sind unzutreffend."

Hintergrund 2: Diese vier Fragen will das Amtsgericht Kiel nicht zur Gutachterin Dr. Gianna K. beantworten

Justitia - die Göttin der Gerechtigkeit (Foto: Pixabay)
Justitia - die Göttin der Gerechtigkeit (Foto: Pixabay)

Auch dem Amtsgericht Kiel lag eine zweifache Anfrage von report zur Gutachterin Dr. Gianna K. vor. In dem Kieler Fall hat Dr. K. eine 500 Prozent zu teure Abrechnung gestellt (statt knapp 2500 Euro forderte sie über 12.500 Euro - entsprechender Gerichtsbeschluss liegt report vor). report hat ausdrücklich und mehrfach darum gebeten, die Fragen unserer Redaktion zu beantworten und dem Amtsgericht Kiel mehrfach Gelegenheit gegeben, zu den Vorwürfen Stellung zu beziehen. Verantwortlich für die fehlende Stellungnahme am Amtsgericht Kiel ist Richterin Myriam Wolf.

 

Diese vier Fragen hat das Amtsgericht Kiel auch bei der zweiten Anfrage trotz vorgegebener Frist weiter nicht beantwortet:

 

Die Gutachterin Dr. Gianna K. hat einen 500 Prozent zu hohen Betrag für ihr Gutachten in dem Fall X* abgerechnet, nämlich mehr als 12.500 Euro. Sie durfte aber laut Amtsgericht Kiel nur 2.500 Euro abrechnen. Ist dies richtig?

 

Hat das Amtsgericht Kiel Strafanzeige gegen Dr. Gianna K. in dem Fall X* wegen Abrechnungsbetrug gestellt? Falls Nein, warum nicht?

 

Laut den uns vorliegenden Informationen war in dem Fall am Amtsgericht Kiel Richterin Andrea Meurer zuständig. Ist es richtig, dass Rechtsanwälte in Kiel sie als bekannt für sehr "mutterfreundliche" Urteile beschreiben?

 

Ist es richtig, dass Richterin Andrea Meurer ein gleichgeschlechtliches sexuelles Verhalten, erotisches und romantisches Begehren gegenüber ihres eigenen Geschlechts aufweist?

 

In einem Mainzer Fall* kassierte Dr. Gianna K über 17.000 Euro für ein Gutachten voller Falschaussagen (Gerichtsakten und Bestätigungen von Schulleiterin, drei Lehrerinnen, approbierten Kindertherapeutin, Erziehungsbeiständin und Vater liegen report vor).

 

* = Namen der beiden Familien und Aktenzeichen der Fälle liegen report vor, sollen aber bewusst anonym bleiben.(report)

Hintergrund 3: Verdacht der Mütter-Mafia an deutschen Gerichten? Diese fünf Richterinnen haben Dr. Gianna K. als Gutachterin beauftragt

Richterin Dr. Claudia Büch-Schmitz (Amtsgericht Mainz - mindestens zwei Fälle)

"Verbrecherin"-Richterin Stefanie Pfeffer (Amtsgericht Mainz)

Richterin Andrea Meurer (Amtsgericht Kiel)

Richterin Susanne Nothacker (Amtsgericht Berlin-Schöneberg)

Richterin Angela Fitting (Amtsgericht Stade)

 

report liegen inzwischen sechs Fälle der Gutachterin Dr. Gianna K. vor, in allen Fällen wurde sie von einer Richterin engagiert. Von den 24 Entscheidern in den Fällen  (Richter/in, Gutachter/in, Verfahrensbeistä(a)nd/in, Jugendamtsmitarbeiter/in) waren 23 Frauen. In einem Mainzer Fall teilte der Jugendamtsmitarbeiter Johannes Schöller entsetzt mit, dass Dr. Gianna K. ihn wissentlich falsch zitiert habe, sogar mit seiner angeblichen Empfehlung in dem Fall dreist gelogen habe. Der Jugendamtsmitarbeiter erklärte zudem, dass die Richterin Stefanie Pfeffer ihn ebenfalls angelogen und arglistig getäuscht habe. Er wollte eine "saftige Stellungnahme" ans Gericht schreiben. Es fielen Worte wie "Rechtsbeugung der Richterin". Kurz danach wurde er nach 6,5 Jahren Tätigkeit in dem Fall grundlos vom Amt durch eine Jugendamtsmitarbeiterin ausgetauscht. Seine Stellungnahme kam nie an oder wurde von der Richterin wie andere Stellungnahmen auch aus den Akten entfernt. Dem zuvor etwa acht Jahre lang alleinsorgeberechtigtem Vater wurde dann das Sorge- und auch das Umgangsrecht von Richterin Pfeffer mithilfe des Gutachtens von Dr. Gianna K. komplett entzogen...

 

Sie kennen weitere Fälle von Dr. Gianna K.? Dann melden Sie sich gerne bei unserer Redaktion unter info@frueherwisser.com oder unter 0160 / 977 36 203.

(report)